Republik Rom
Alexander der Große gehörte zu den größten Feldherren in der Zeitgeschichte. Er einte nicht nur Griechenland, sondern besiegte die Perser und führte seine Armeen bis nach Indien. Alexanders Reich hatte eine gigantische Ausdehnung. Die Griechen lösten die Ägypter als Großmacht der Antike ab. Der tollkühne Alexander starb jung (um 323 v. Chr.). Die Griechen konnten sich in den folgenden Zeiten nicht mehr behaupten. Die Republik Rom gewann immer mehr an Macht und löste schließlich die Griechen ab. Fernab davon und fernab der Republik Rom bildete sich das chinesische Reich, welches unter Qín Shuángdì um 220 v. Chr. vereinigt wird. Der brutale Kaiser Chinas lässt die große chinesische Mauer ausbauen und ihm zu Ehren wurde die bekannte Terrakotta-Armee errichtet, die ihn vor seinen Feinden im Jenseits schützen sollte. Das Grab von Qín Shuángdì ist noch heute erhalten und unberührt.
Replublik Rom als Weltmacht in Europa
In Europa schwingt sich Rom zur Weltmacht auf. Unter Julius Caesar werden die Weichen für die Republik Rom als Imperium gestellt. Caesar gehört zu den bedeutendsten Charakteren der Zeitgeschichte. Seine Affäre mit der Pharaonin Kleopatra und seine Ermordung in den Iden des März 44 v. Chr. sind fast jedem Baby bekannt. Unter seinem Nachfolger Augustus (vorher Octavian) wird Rom gefestigt. Unter seine Regentschaft fällt auch die Geburt von Jesus Christus. Augustus lange Regentschaft stabilisiert das römische Reich. Sein Nachfolger Tiberius verwaltet Rom und war kein Liebling des Volkes. Nach dessen Tod wurde der wahnsinnige Caligula Kaiser von Rom, bis er von Prettorianern ermordet wurde. Unter Claudius dehnt sich das römische Reich noch mehr aus (Britannien), während es unter Nero – einem der wohl schlimmsten Herrscher Roms – zu der Christenverfolgung und dem Brand von Rom. Nach dessen Tod braucht das Reich einige Jahre, um sich zu fangen. Es folgt bis ins 3. Jahrhundert eine Zeit der Blüte und der Expansion unter namenhaften Kaisern, wie Marcus Aurelius. Doch es kommt dann eine Zeit der Wirren, bis Kaiser Konstantin Anfang des 4. Jahrhunderts Rom zu einer neuen Blüte verhilft und das Christentum als Staatsreligion einführt. Nach Konstantin geht es aber unaufhaltsam mit dem römischen Reich bergab. Durch die Völkerwanderung nehmen germanische Stämme mehr Einfluss auf Westrom. Aus Ostrom wird schließlich Byzanz und das weströmische Reich geht Ende des 5. Jahrhunderts endgültig unter. Damit endet auch die Zeitgeschichte der Antike. Informationen aus dieser Zeit des Imperiums kann man heute zum Beispiel in einem Fotobuch über Rom bestaunen und sich in die alte Zeit zurück versetzen lassen.
Republik Rom und ihr Untergang
In Europa entstehen nach dem Untergang der Republik Rom zahlreiche neue Königreiche. Im Laufe der Jahrhunderte wird das Frankenreich unter Karl dem Großen im 9. Jahrhundert n. Chr. das größte Reich. Nach dessen Teilung entsteht das Heilig Römische Reich, welches hauptsächlich die deutschen Fürstentümer abdeckt. Viele Könige des HRR werden vom Papst in Italien auch zum Kaiser gekrönt. Das HRR sieht sich als Nachfolger des römischen Reiches an. Während Europa mehr oder minder mit sich selbst beschäftigt ist, wird Arabien im 7. Jahrhundert n. Chr. Zeuge der islamischen Revolution unter Mohammed. Im Laufe weniger Jahrzehnte breitet sich das Reich über weite Teile Arabiens und Afrikas aus. Die islamischen Völker strecken den Arm auch nach Europa aus und können Teile Spaniens zeitweise besetzen. Neben den vielen Geplänkeln zwischen den Königreichen, aus denen auch Großbritannien langsam entstand, war das Mittelalter von den Kreuzzügen gegen Jerusalem geprägt. Der Konflikt zwischen dem Islam und dem Christentum wurde blutig an der für beide Religionen heiligen Stadt ausgetragen. Im Spätmittelalter wütet die Pest in Europa und löscht große Bevölkerungsteile aus. Das Heilig Römische Reich verliert immer mehr an Bedeutung und Byzanz wird vom Osmanischen Reich besiegt.